Logo Eine Kampagne der KJG für mehr Toleranz

Dokumentation

Asyl-/Zuwanderungsrecht

Niemand darf wegen seiner Rasse, seiner Staatsangehörigkeit, seiner Religion oder seiner Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe verfolgt oder benachteiligt werden.

Deshalb fordern wir, dass Deutschland ein Einwanderungsland bleibt. Weiter fordern wir den Erhalt des Grundrechts auf Asyl. Unser Asylrecht darf ausschließlich an humanitären Gesichtspunkten ausgerichtet sein.

Daneben fordern wir einen vereinheitlichten Status aller Flüchtlinge und damit einen einheitlichen Flüchtlings- und Abschiebungsschutz.

Wir fordern einen Anspruch auf Familienzusammenführung für alle Flüchtlinge und einen einheitlichen Abschiebungsschutz innerhalb der Familie.

Wir fordern die vorbehaltlose Anerkennung der UN-Kinderrechtskonvention und die Orientierung von Asylverfahren, an denen Kinder und Jugendliche beteiligt sind, an dieser Konvention und am "Wohl des Kindes" in der Definition des KJHG. Die sog. "Flughafenverfahren" stehen nach unserer Ansicht diesen Anforderungen entgegen.

Wir fordern, dass ausländische Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht von ihren Eltern getrennt werden, sei es durch Abschiebung oder durch verhinderten Familienzuzug.

Weiter fordern wir, dass Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren vom Erziehungsberechtigten in einem Asylverfahren vertreten werden sollen, da dies dem Entwicklungsstand entspricht (Handlungsfähigkeit).